Montag, 23. März 2009

Erfolgsabhängige Politiker

Da geht es also um Bonuszahlungen in der Krise. Um Bonuszahlungen an sich, denn mit ihrer Erfolgsabhängigkeit und der Möglichkeit, in guten Jahren bedeutend mehr zu verdienen (leistung vorausgesetzt) als andere. Soweit das Konzept wie es sein soll. Leistung soll sich also lohnen.

Im Moment sind Bonuszahlungen gleichzusetzen mit Geldleistungen aus dem Vorhof der Hölle.
Am Ende sorgen sie doch nur für mehr Ungerechtigkeit. Aber was war nochmal Gerechtigkeit? Also als allgemein und unstrittig verstandener Begriff meine ich...

Ein Vorschlag wäre doch umgekehrt, also um das Konzept von erfolgsabhängigen Zahlungen zu popularisieren, Politikergehälter, also Abgeordnetenentgelte oder Staatssekretärs- oder Ministergehälter teilweise erfolgsabhängig zu machen. Sie an objektiv messbare Erfolgskriterien zu knüpfen. Mittel- und unmittelbar beeinflussbaren Größen zu unterwerfen wie Neuverschuldung (Finanzminister, gekoppelt nat. mit Konjunktur oder BIP Entwicklung), Außenhandelsüberschuss (Wirtschaftsminister, Wachstum), Neugeborenenrate (Familienminister), Co2 Emissionen (Umwelt), Arbeitslosenquote (nach einheitlichem Muster berechnet, Arbeitsminister), Anzahl der Patente (Forschungsminister)... Ist sicherlich sehr diskutable, inwieweit das beeinflussbar ist oder nicht... die wirkliche Diskussion ist aber sicherlich, wieviel seines jetzigen Gehalts man einer derartigen variablen Entlohnung unterwirft und damit mglw. opfert... und wie man sozusagen dann offenkundig erfolgreich oder nicht erfolgreich ist...
in diesen Zeiten, wo doch alle immer Erfolg haben und alle Parteien gewinnen, so dass es Wahlen ohne Verlierer gibt...

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